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Stand: 13.5.19

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Berufsbild Lacklaborant/-in

Zahlreiche Alltagsgegenstände wie Verpackungen, Möbel, Fahrzeuge oder Elektrogeräte werden mit Lacken versehen um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen und ihnen ein ansprechendes Äußeres zu verleihen. Eine Vielzahl an Lacken ermöglicht für nahezu jeden Bedarf die passende Beschichtung. Als Lacklaborant befasst man sich mit der Entwicklung (Formulieren), Herstellung und Qualitätsprüfung von Lacken. Lacklaboranten haben Kenntnis darüber, wie ein Lack mit den geforderten Eigenschaften herzustellen ist und auf welchem Untergrund man den Lack in welcher Weise aufträgt (appliziert).

Mögliche Einsatzfelder für Lacklaboranten sind die Bereiche Entwicklung, Qualitätssicherung und Anwendungstechnik. In der Entwicklung werden Lacke mit neuen Eigenschaften kreiert, bestehende Produkte verbessert und Rohstoffe getestet. Im Bereich Qualitätssicherung/Analytik werden Produkte/Lacke und gelieferte Rohstoffe Qualitätstests unterzogen. In der Anwendungstechnik wird die Alltagstauglichkeit der Lacke möglichst realitätsnah getestet (z.B. mit Bewitterungskammern).

Entsprechend der Berufsbezeichnung arbeitet der Lacklaborant überwiegend im Labor, wo er Versuchsreihen durchführt, gemessene Daten auswertet und Versuchsergebnisse dokumentiert. Anstellungsmöglichkeiten gibt es bei Lackherstellern, der Lack weiterverarbeitenden Industrie, der chemischen Industrie und Forschungseinrichtungen.

Die Ausbildung zum Lacklaboranten/zur Lacklaborantin dauert dreieinhalb Jahre.

        
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